Schmalzgebäck


Es gibt kaum ein Gebäck, das auf Knopfdruck so viel Weihnachtsmarktstimmung und kindliche Freude verbreitet wie hausgemachtes Schmalzgebäck. Erst wenn der Puderzucker die komplette Küche, Gesicht und jeden Quadratzentimeter der Kleidung bedeckt, darf man pappsatt seinen Spieß sinken lassen und mit einem breiten Grinsen den Hosenknopf öffnen.


Ihr braucht für vier Portionen Weihnachten in der Tüte:

250g Mehl (Weizen 550)

1/4 frische Hefe

125ml Milch

1 Ei

50g Zucker

etwas Vanille

eine Prise Salz

einen Hauch Zimt

25g Butter (zimmerwarm)

Fett/Öl zum Frittieren

ganz viel Puderzucker


Schritt 1: Zuerst siebt ihr das Mehl und gebt es auf euer Backbrett bzw. in die Schüssel eurer Küchenmaschine und drückt eine Mulde hinein.


Unser regionales Mehl - quasi mit Gelinggarantie:



Schritt 2: Nebenbei erwärmt ihr die Milch handwarm mit einem Löffel Zucker und bröckelt die Hefe hinein. Diese lasst ihr abgedeckt ca. 5min anspringen und gebt sie dann zusammen mit dem Ei, restlichen Zucker, der zimmerwarmen Butter, Vanille, Zimt und Salz in die Mulde eures Mehls.

Tipp: Lasst die Milch unbedingt nur handwarm werden, da ihr sonst die kleinen "Soldaten" in eurem Hefe abtötet und der Teig nicht mehr aufgehen wird.


Schritt 3: Verarbeitet nun alle Zutaten von Hand oder mit eurer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig und lasst diesen abgedeckt ca. 30-60min gehen bis sich das Volumen verdoppelt hat.


Solltet ihr mehr als vier Tüten voller Glück produzieren wollen, empfehlen wir euch unsere hart arbeitende Küchenmaschine, die schwedische Ankarsrum:



Schritt 4: Nun rollt ihr ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig aus und lasst ihn nochmals abgedeckt 10min gehen.


Schritt 5: In der Zwischenzeit erhitzt ihr einen weiten Topf mit euren Frittierfett/Öl auf 165-175°C. Dann schneidet ihr gleichmäßig Rauten aus dem Teig und gebt diese in euer heißes Frittierfett. Lasst sie darin goldbraun backen und zu guter letzt noch abtropfen


Schritt 6: Knallheiß mit Puderzucker bestäuben und genießen!